13.00 h Abfahrt in Winterthur- beim Arch-Parkhaus (mit Rösli-Car)
Die Habsburger haben sich mit der Stiftung von Königsfelden nicht nur ein Kloster in Erinnerung an den Mord an König Albrecht geschaffen, sondern einen Memorialort, der die Bedeutung der aufstrebenden Dynastie im 14. Jahrhundert manifestiert. Die zwischen 1320 und 1360 entstandenen Fenster in der Kirche Königsfelden gehören zu den heraus-ragendsten Werken der europäischen Glasmalerei im Spätmittelalter.
Weiterfahrt, unterbrochen von einem Kaffeehalt, nach Breisach.
Hotelbezug und rustikales Abendessen im Hotel Kapuzinergarten, Breisach.
Die Limburg ist eine Burgruine auf einem Ausläufer des Kaiserstuhls. Seit über 3000 Jahren wird diese Gegend von Menschen besiedelt und bewirtschaftet. Durch die zunehmende Bedeutung des Rheins und des Rheinüberganges, auch aus strategischen Überlegungen, baute man die Limburg. Im 14. Jahrhundert kam die Burg in den Besitz der Habsburger. Der Sage nach soll Rudolf von Habsburg auf der Limburg geboren sein.
Die 1452 gegründete Humanistenbibliothek befindet sich seit 1889 in der zum Museum umgebauten Kornhalle. Sie besteht aus der Bibliothek der humanistischen Schule von Sélestat im 15. Jahrhundert und Leihgaben aus der mehr als 500 Bücher umfassenden Libraria Rhenania, der Privatbibliothek des Humanisten Beatus Rhenanus.
Ortenberg wird im Jahr 1166 erstmals urkundlich erwähnt. Der heute noch bestehende Bau wurde jedoch erst 1262 bis 1265 völlig neu von Rudolf von Habsburg errichtet, der bis zu seiner Wahl zum König 1273 auf der Burg residierte. Sie gilt als Höhepunkt und Idealtypus des frühen gotischen Burgenbaus im Elsass.
Die Existenz dieser Burg ist seit dem Jahre 1147 urkundlich bekannt, sie bietet aus fast 800 Metern Höhe einen perfekten Blick über die Rheinebene, mit den Hauptverkehrswegen der Region. Gebaut auf einen Felsvorsprung, ist die Burg ein idealer Beobachtungspunkt und gleichzeitig ein strategischer Rückzugsposten. Zweimal war sie im Besitze der Habsburger.
Hoch auf dem Münsterberg gelegen, überragt das Breisacher Wahrzeichen die Häuser der Altstadt und die Rheinebene. Seine beiden Türme weisen dem Besucher den Weg zu einem interessanten Bauwerk, das zahlreiche Schätze birgt, zu herausragenden Kunstwerken.
Romanische und gotische Elemente prägen das Münster, das wohl im ausgehenden 12. Jahrhundert begonnen und im späten 15. Jahrhundert vollendet wurde.
Über die Frühgeschichte des Klosters St. Blasien besteht Unklarheit. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts sind die Habsburger als Schutz- und Kastvögte der Mönchsgemeinschaft bezeugt. St. Blasien wurde damit zu einem Bestandteil des vorderösterreichischen Herrschaftsverbands der habsburgischen Herzöge.